Ujet – der futuristische Elektro-Roller

Materialien aus der Raumfahrt, platzsparend zusammenfaltbar und der Sitz kann als Rollkoffer benutzt werden. Sieht so der Elektro-Roller der Zukunft aus?

Posted by Startup TV on Dienstag, 28. November 2017

 

Schon ein tolles Teil. Schnittige Kanten, superleichte 50kg, Materialien aus der Raumfahrt. Aber es sollen nicht hauptsächlich Männer angesprochen werden, sondern Frauen. Weiter ist langfristig der asiatische Markt, der rund 90% des Rollermarktes ausmacht, angepeilt. Wer steckt dahinter? Das Startup Ujet wurde vor drei Jahren gegründet und hat mit 40 Millionen Entwicklungsgelder den smarten Roller gezaubert. Nun wurde eine erste Fabrik in Luxemburg gebaut. Seit Oktober kann man sich online seinen Traumroller selber zusammenstellen und dabei die Größe der Batterie auswählen, welche in einer 70km und 150km Reichweitenvariante daherkommt. Weiter kann man sich auch die Farbe oder die Sitzhöhe individuell zusammenstellen. Laden kann man den Ujet an jeder Steckdose und das relativ schnell, je nach Batterie dauert das zwischen drei und sechs Stunden.

Natürlich kommt wie schon bald bei jedem Rasenmäher dazu auch eine App. Die kann fast alles was dein Smartphone kann, denn dieses steckt man als quasi Gehirn in den Roller. Ist aber mal die Batterie vom Handy leer, kann man auch ohne fahren. Es gibt einen Diebstahlschutz und man kann den Roller aus der Ferne ausschalten. Mit Bluetooth-Technologie findet man seinen Ujet auch in der Tiefgarage wieder, wo kein GPS-Empfang herrscht. Benötigen tut man entweder iOS10 oder Android ab Version 5. Toll ist auch die fest eingebaute Dash-Cam, welche aber nicht in allen Ländern gesetzlich erlaubt ist. Der Ujet ist wesentlich leichter als andere Elektroroller und der Unterhalt ist minimal. Der Verbrauch kann, je nach Stromanbieter, schon bei ultra tiefen 35ct. pro 100km (!) beginnen. Ab Bestellung soll der 45km/h-Roller innerhalb von 4 Wochen geliefert werden. Praktisch sind zudem die Möglichkeit den Roller wie ein Klapprad zusammenzufalten und der Sitz dient auch als Rollkoffer. Ein wahres Wunderding. Der russische Hauptaktionär Oscial investiert weitere 100 Millionen in eine weitere Produktionsstätte. Die aktuelle Fabrik kann bereits 10’000 Roller pro Jahr herstellen. Verkauft wird der Roller in schicken Luxus-Shops in Autohäusern oder zum Beispiel auch in der Galerie Lafayette in Paris. Alles in allem ist das ein durchdachtes Rollerchen mit schickem Design mit viel Extras und Details.

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