Woobo – neuer Mami-Roboter

Das perfekte Weihnachtsgeschenk für eure Kinder oder doch eher ein unheimliches Überwachungsinstrument im Kinderzimmer? Bei Indiegogo stößt Woobo zurzeit auf großes Interesse.

Posted by Startup TV on Mittwoch, 15. November 2017

 

Wir erinnern uns alle noch an Furby, dieser etwas unheimlichen und sprechenden Eule. Mit einem ganz ähnlichen Gerät namens Woobo kommt jetzt wieder so ein interaktives Kuscheldings auf den Markt. Allerdings greift Woobo per WLAN auf das Internet zu und soll so selbständig alle Fragen beantworten, die Kinder den ganzen Tag so haben. Auch Spiele und Musik fehlt nicht. Zusätzlich können Eltern auch aus der Ferne per App ein Programm für die Kids zusammenstellen, was sie den lernen oder spielen sollen. Das klingt ja alles sehr toll. Jedoch kommuniziert Woobo mit den Servern des Herstellers und zeichnet Gespräche auf und speichert sie auch dort. Dies wird mit einem Profil mit dem persönlichen Namen zusammengelegt. Man beteuert, dass alles sehr sicher sei und man gängige Standards einhalten würde.

Wohl ist einem schon nicht gerade, wenn das Kleinkinder quasi eine Plüsch-Suchmaschine in der Hand halten und ohne Aufsicht alleine aufs Internet zugreifen. In der Kommunikation rund um das Unternehmen fehlt uns die Erklärung, wie den Inhalte ausgewählt und zugelassen bzw. gesperrt werden. Mami arbeitet und Woobo babysittet die Kleinen? Diese wachsen dann quasi mit einem Roboter auf, der laut Hersteller von Lernfortschritten über das Überwachen des Zähneputzens, die Nachmittagsunterhaltung bis zur Gutenachtgeschichte alles selbständig erledigt und dem Hersteller auch noch Daten schickt. Hinter dem Gerät steckt die Woobo Inc. welche auf Produktionsseite mit Shenzen Ventures zusammen arbeitet. Auf Indiegogo wurde viermal so viel Geld wie benötigt eingesammelt. Mit einem Hinweis auf erwartete Lieferschwierigkeiten sollen erste Geräte pünktlich zu Weihnachten die Kunden erreichen.

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