5ALLVR

Das Startup ALLVR bringt Architekten in die virtuelle Realität. Mit ihrem Kooperationstool können sich die Beteiligten eines Bauvorhabens direkt und von überall am 3D-Modell treffen und den weiteren Ablauf besprechen.

Je größer ein Bauvorhaben, desto mehr Menschen wollen oder müssen an der Planung beteiligt werden. Das dies nicht immer einfach ist, weiß jeder der schonmal sein eigenes Haus bauen wollte. Mit der Kooperationsplattform, die das Startup ALLVR entwickelt hat, können sich Architekten und Bauherren und alle weiteren Beteiligten direkt am geplanten Gebäude treffen. Im Modell können die Beteiligten Notizen und Arbeitsanweisungen hinterlassen, wenn z.B. ein Bauherr eine Türe gerne an einer anderen Stelle anbringen würde, kann er dies farbig markieren und so dem Architekten klar und deutlich mitteilen.

ALLVR war Teil des Accelerator Programms der deutschen Bahn, die aufgrund der Größe und Komplexität ihrer Bauprojekte stetig auf der Suche nach Lösungen ist, diese Prozesse zu vereinfachen. Vielleicht kann ja ein Startup wie ALLVR und die Virtuelle Realität dem Konzern helfen, dass Planungsdesaster wie bei Stuttgart 21 in Zukunft der Vergangenheit angehören. Mehr über ALLVR erfahrt ihr auf der Webseite des Unternehmens oder auf Facebook.

4Datumate

Großprojekte wie Stuttgart 21 oder der BER sorgten in den vergangen Jahren immer wieder für Unmut und Protesten in der Bevölkerung. Diese Projekte verschlingen mehr Steuergelder als geplant und von einer baldigen Eröffnung träumt auch niemand mehr. Der CEO des israelischen Unternehmens Datumate Tal Meirzon vermutet, dass bei diesen Projekten schon früh Fehler passiert sind, die mit der Technologie seines Unternehmens vermieden hätten werden können.

Zumindest die Deutsche Bahn hat mittlerweile erkannt, dass sie ihre Strukturen ändern muss und setzt deshalb auf innovative Unternehmen von Startups. So war auch Datumate teil des Accelerator-Programms der Deutschen Bahn und erprobte in Pilotprojekten ihre Technologie im Großkonzern.

Datumate verwendet Drohnen, die automatisiert ein vorher definiertes Gebiet abfliegen und mit 100 Fotos zurückkommen. Aus diesen Aufnahmen werden, ebenfalls automatisiert, 2D-Karten und 3D-Modelle. Der Auftraggeber kann diese Daten für die Planung und Messungen verwenden. Das System spart nicht nur Kosten gegenüber dem herkömmlichen Vermessungsarbeiten, es ist durch seine Anbindung an die Cloud auch für alle Entscheidungsträger im Unternehmen einsehbar. Probleme können so leichter bereits in der Planungsphase identifiziert werden und nicht erst wenn die Hälfte des Vorhabens bereits gebaut ist. Mehr über Datumate erfahrt ihr auf der Webseite des Unternehmens oder auf Facebook.

3QLX

Die Planung von Straßen- oder Schienennetzen bergen viele Fallstricke. Das Startup QLX aus Zwickau möchte einige dieser Fallstricke beseitigen und setzt dabei auf eine klare und verständliche Visualisierung der Bauvorhaben.

Große Bauvorhaben werden von vielen verschiedenen Stellen bearbeitet und genauso viele Ämter und Gemeinden haben meist ebenfalls ein Wörtchen mitzurednen. Schlussendlich sollen auch Bürger von Bauvorhaben informiert werden und ihre Einwände einbringen können. Doch gerade diese komplizierten und weitreichenden Prozesse werden heutzutage immer noch mit physischen Plänen und Zeichnungen visualisiert, die der interessierte Bürge sich höchsten im Hinterzimmer des Bürgeramtes zur Gemüte führen kann.

Das dies auch anders geht, zeigt das Startup QLX, das diese Prozesse leichter visualisieren möchte. Damit können nicht nur Bürger einfacher und nicht nur vor Ort an den Prozessen beteiligt werden. Fehler und Schwierigkeiten fallen meist auch schon viel früher auf. Die Deutsche Bahn hat für ein Pilotprojekt bereits mit dem Startup kooperiert, nun sollten auch andere Stellen nachziehen. Mehr über QLX erfahrt ihr auf der Webseite des Unternehmens.

2Lateral

Wie können Unternehmen das Wissen, das Mitarbeiter über die Jahre aufbauen im Unternehmen konservieren? Diese Frage hat sich auch das Startup Lateral gestellt, die dafür nun eine Lösung entwickelt haben.

Jedes Unternehmen kennt dieses Problem: Verlässt ein Mitarbeiter seine Firma, nimmt er auch viel Wissen über Prozesse und Abläufe mit, die evt. nie erfasst oder definiert wurden und somit mit dem Mitarbeiter verschwinden. Auch zwischen Abteilungen findet in großen Konzernen meist keine ausreichende Kommunikation statt. So erarbeiten Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen Lösungen für ein und dasselbe Problem. Das dies nicht effizient ist liegt auf der Hand.

Deshalb hat das Startup Lateral sich dieses Problems angenommen und eine Software geschaffen die Wissen innerhalb von Unternehmen verfügbar und sichtbar machen soll. Da diese Probleme auch der Deutschen Bahn nicht fremd sind, nahm Lateral am Accelerator-Programm des Konzerns teil. CEO Martin Karlsson war überrascht von der Offenheit des Unternehmens “Die Erwartungen, die wir an die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn hatten, sind zu unglaublichen Ausmaßen wahr geworden.” Vor allem der direkte Zugang zu den verschiedenen Geschäftsfeldern, hat Karlsson beeindruckt. Mehr über Lateral erfahrt ihr auf der Webseite des Unternehmens.

1Geospin

Wo soll ich mein Geschäft eröffnen? Wo lohnt sich das Aufstellen einer Ladesäule für Elektroautos am meisten? Das Startup Geospin beantwortet diese Fragen mithilfe von Big Data und maschinellem Lernen.

Das Startup analysiert dafür im Netz frei verfügbare Daten, so zum Beispiel Ortsdaten des Open-Source-Kartendienstes “Open Street Map”, Öffnungszeiten und Besucherinformationen über die Anzeige der beliebten Besuchszeiten von Google oder Ortsdaten, die Nutzer in sozialen Medien an ihre Posts heften.

Durch die Analyse dieser Daten erkennt Geospin, wie sich Kunden durch Städte bewegen, welche Auslastung Geschäfte und Cafés haben. Kombiniert mit unternehmensinternen Daten und verbunden mit maschinellem Lernen entsteht so ein Vorhersagesystem, das Unternehmen z.B. die Möglichkeit bietet im Voraus abzuschätzen, welcher Standort für ein Ladengeschäft die meiste Laufkundschaft aufweist.

Auch die Deutsche Bahn ist für Geospin aufgrund der vielen Mobilitäts-Daten, die der Konzern täglich anhäuft sehr interessant und kann dem Startup bei der Entwicklung ihrer Vorhersagesysteme weiterhelfen. Mehr über Geospin erfahrt ihr auf der Webseite des Unternehmens oder auf Facebook.