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Lass deine Filterblase platzen – Das ist das Motto der diesjährigen re:publica! Auch Whistleblowerin Chelsea Manning ruft dazu auf, selbst aktiv zu werden. Hier seht ihr unsere ersten Eindrücke #Rp18 #Pop #DoEpicShit

Gepostet von Startup TV am Mittwoch, 2. Mai 2018

Kaum auf dem Gelände der STATION Berlin angekommen, das auch in diesem Jahr wieder als Location für die re:publica dient, fliegen einem schon die ersten Seifenblasen entgegen. Die kleinen Kugeln schweben zwischen den ankommenden Besuchern hindurch, bis sie sich ohne Vorwarnung auflösen oder am T-Shirt eines Vorbeilaufenden zerplatzen. Auch die Veranstalter haben für ihren jährlichen Netzkongress in diesem Jahr ähnliche Pläne. So sollen auch die Filterblasen der Teilnehmer nach den drei Tagen geplatzt sein, um neue Perspektiven und Eindrücke aufzusammeln.

Die re:publica, Europas größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft öffnete am 02. Mai 2018 zum bereits 12. Mal ihre Tore. Der Netzkongress steht in diesem Jahr unter dem Motto Pop – The Power of the People. Die re:publica ist nach ihren Anfängen als kleines Nerdtreffen mittlerweile im Mainstream angekommen und mehr Pop als Avantgarde. Dennoch erwarten die Zuschauer auch in diesem Jahr wieder Vorträge aus verschiedenen Bereichen der Netzkultur und Netzgesellschaft. Besonderes Augenmerk legt die re:publica 2018 auf die Themen Blockchain, Algorithmen und Smart City. Insgesamt wird es an den drei Konferenztagen über 300 Sessions von mehr als 600 SprecherInnen auf 19 Bühnen geben.

Zu den Speakern zählen die Fernsehmoderatorin Dunja Hayali, die Autorin Ingrid Brodnig aber auch YouTuber wie beispielsweise der transsexuelle Just Nate. Für den ersten Fireside Chat konnten die Veranstalter die Netzaktivistin und Whistleblowerin Chelsea Manning gewinnen. Sie forderte die Besucher unter tosendem Applaus auf, selbst aktiv zu werden und nicht nur auf Institutionen zu vertrauen.

Mit Abschluss der re:publica 18 findet in diesem Jahr erstmals am 5. Mai auf dem Außengelände der Station das Netzfest statt, dass allen Berlinern offensteht und einer breiteren Bevölkerungsschicht, die Themen rund ums Netz näherzubringen.