So wird dein Auto auch ohne KI und Sensoren smart

Bei Technologien zu autonomen Fahrzeugen fallen meist viele Buzzwords. Natürlich sind fast alle Systeme mit AI und verschiedenen Sensoren ausgestattet. Doch es geht auch anders! Das Startup BaseTracK verzichtet bewusst auf Sensoren, Kameras oder künstliche Intelligenz für ihre Lösung. Wie soll das bitte funktionieren?

BaseTracK ist ein Startup aus Zypern und beschreitet im Feld der autonomen Fahrzeuge einen interessanten Weg. Während normalerweise autonome Fahrzeuge mit einer AI, Kameras oder diversen Sensoren ausgestattet sein müssen, verzichtet das Unternehmen auf all diese Elemente. Die Technologie von BaseTracK soll es sogar ermöglichen jedes Fahrzeug autonom zu machen. Das Startup hat dazu eine Datenbank mit verfügbaren Routen erstellt und stellt ihren Benutzern diese Navigationsdaten zur Verfügung. Das ganze sieht aus und funktioniert wie ein virtuelles Schienennetz.

Mit BaseTracK fahren Autos auf virtuellen Schienen

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BaseTracK schafft somit eine Geoinformationsbasis auf einer Straße und legt innerhalb dieser Straße eine digitale „virtuelle Schiene“. Diese digitale Strecke erhält die Attribute der Straße, damit die mit BaseTracK verbundenen Fahrzeuge im Voraus wissen, was auf den nächsten Metern oder Kilometern auf einer Straße passiert. Die Fahrzeuge können diese Spuren während der Fahrt erkennen und mit ihnen interagieren. Bei Hindernissen verlangsamt das Fahrzeug seine Fahrgeschwindigkeit oder hält bei einer Gefahr an. Auch die Wetterbedingungen sollen keine Rolle spielen. Die Fahrzeuge können bis zu 130 km/h fahren.

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Überall funktioniert das System natürlich nicht. BaseTracK ist speziell für abgeschlossene Areale oder Autobahnen ausgelegt. Desweiteren kann die Technologie auch gut mit anderen autonomen Technologien kombiniert werden und diese so erweitern.

Mehr über BaseTrack findet ihr auf ihrer Website oder Facebook.