Startup des Tages: Dynamic Components

Das Münchner Startup Dynamic Components rüstet alte Maschinen mit Sensorik nach, um Big Data zu generieren, mit denen Produktivität, Produktionsqualität und Störanfälligkeit eingeschätzt werden können. Geschäftsführer Dr. Michael Geisinger berichtet uns von seinem Geschäftsmodell. In Koop mit Startup TV.

Gepostet von deutsche-startups.de am Montag, 6. Februar 2017

Was ist Dynamic Components?

Ja wir sind Dynamic Components und wir rüsten alte Maschinen und Anlagen nach das sie Digital werden das heisst wir bauen zum Beispiel Sensoren ein und die Idee dahinter ist das dadurch dann eben Daten aufgezeichnet werden mit denen die Wartung der Maschinen verbessert werden kann Zum Beispiel bei Aufzügen und Rolltreppen hier bei der Bahn.

Welche Problem löst ihr mit Dynamic Components?

Ja natürlich ist es eine relativ teure Sache so nen Aufzug oder eine Rolltreppe zu betreiben das heisst es gibt Instandhaltung’s aufwände und wir reduzieren da die Kosten weil wir da einfach vorausschauend erkennen können wann die Probleme auftreten, also bevor die Anlagen ausfallen und dann sparen wir eben kosten weil der Servicetechniker genau zum Richtigen Zeitpunkt anreist.

Hier das komplette Interview mit Dynamic Components

Wie ist Euer Geschäftsmodell?

Ja das Business Modell ist das wir einerseits eine Software Lösung haben mit der wir die Daten aufzeichnen das ist eine Klassische Linzensierungs-Lösung und natürlich müssen wir auch ein bisschen Hardware verbauen die wir aber relativ direkt am preis anpassen können

Wie sieht der Markt und die Konkurrenz aus?

Ja das ist natürlich der Bereich IoT, das heisst da kann man natürlich davon reden das es ne menge Coopetition gibt. Wir sind halt auf der Platform Seite recht gut und grenzen uns an der Stelle davon ab weil wir eine sehr skalierbare Architektur haben aber es gibt ja natürlich für jeden Speziellen Aspekt Bei IoT auch wieder ne spezielle Firma die sich genau darauf Konzentriert, insofern ja, es gibt viel Coopetition

Wo steht ihr gerade und was sind die nächsten Meilensteine?

Ja wir haben ja im Moment ja ein Pilot Projekt mit der Deutschen Bahn, wo wir bereits 10 Anlagen, also Aufzüge und Rolltreppen ausgestatteten haben mit Sensorik, das läuft jetzt schon seit einigen Monaten und wir machen im Moment die Evaluierung der Daten das heisst wir wollen Handlungsempfehlungen daraus Generieren und wenn das ganze Positiv verläuft, wovon wir überzeugt sind, dann rüsten wir das bei 150 bis 200 Aufzügen und Rolltreppen aus.

Wie sieht das Gründungsteam aus?

Unser Gründerteam besteht aus 4 Personen, wir haben 2 Doktoren im Team, die sich sehr gut auskennen im Bereich Engineering und auch Bereich Software und ansonsten noch zwei weitere Mitglieder die vor allen fürs Business verantwortlich sind und auch für die Software Entwicklung. Es ist also ein sehr interdisziplinäres Team und auf diese weise sehr gut aufgestellt um diese volle Bandbreite des IoT, die man braucht von der Hardware über die Software bis zur Cloud abzudecken

Wie ist Dynamic Components finanziert?

Wir haben immer noch eine Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft, das ist Exist Forschungstransfer, das reicht uns noch für ein Paar Monate und danach suchen wir natürlich nach einer Finanzierung, von einem Klassischem Investor.

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