Hi Doc - Startup des Tages #20

#StartupPitch: Das Berliner #Startup HiDoc hat mit ihrer App einen individualisierten Gesundheitsratgeber entwickelt. Jesaja Brinkmann hat unsere sieben Fragen beantwortet.

Posted by Startup TV on Donnerstag, 17. November 2016

WELCHES PROBLEM LÖST IHR MIT HI DOC?

Das Problem ist, dass aktuell in Deutschland jeder sechste an chronischen Verdauungsproblemen, sprich dem Reizdarmsyndrom leidet und keiner darüber spricht, das ist irgendwie ein sehr schambehaftetes Thema. Wir versuchen gerade diesen Patienten mit unserer App Cara zu helfen. Cara ist letztendlich dein persönlicher Begleiter, der dir hilft mit deinen Verdauungsproblemen besser umzugehen. Auf der Ernährungsebene aber auch auf psychologischer Ebene. Das ganze Programm geht dann letztendlich, je nachdem was für einen Input du in die App gibst individualisiert, je nachdem wie dein Krankheitsverlauf ist.

WIE IST DAS MONETARISIERUNGSMODELL VON HI DOC?

Wir sind selbst Mediziner im Team und haben gesehen, wie schwer diese Patienten leiden und wir groß ihr Leidensdruck eigentlich ist und uns dann einfach hingesetzt, um die bestmögliche Therapie herauszufinden und zu schauen was eben diesen Patienten am besten helfen kann. Dann haben wir uns Cara ausgedacht, ein Programm entwickelt und versucht dass möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. Da sind wir jetzt gerade.

WO STEHT IHR GERADE UND WO WOLLT IHR HIN?

Wir sind gerade im geschlossenen Betatest. Wir sammeln gerade Feedback von Testnutzern, die gerade unser Programm durchlaufen und verbessern unsere App ständig. In einer gewissen Zeit sehen wir uns auch noch in anderen Indikationen um eben auch andere Krankheiten zu verbessern  beziehungsweise Patienten mit anderen Krankheiten zu helfen.

WAS UNTERSCHEIDET EUCH VON DER KONKURRENZ?

Es gibt ein paar Apps, die ähnliche Krankheiten ansprechen und auch ähnliche Probleme lösen wollen. Aber keine sprechend das wirklich holistisch an und schauen sich wirklich den ganzen Menschen an. Dadurch geht letztendlich sehr viel Effekt verloren. Wir haben uns den Markt angeschaut und da gibt es noch viel zu wenig, auch viel zu wenig gutes, was auf Evidenz baut und wirklich aus der Medizin selbst kommt, deswegen ändern wir das jetzt.

WIE SIEHT DAS GRÜNDUNGSTEAM AUS?

Wir sind vier Gründer, wir haben einerseits medizinischen Background, aber auch technischen Background und Data Science Background. Das ist eine sehr coole Kombination. Das wird noch ergänzt durch Psychologen und das ganze ist letztendlich ein sehr diverses Team. Das diese Krankheit aus verschiedenen Perspektiven beleuchten kann und so auch die bestmögliche Therapie ermöglichen kann.

WIE IST HI DOC FINANZIERT?

Wir sind aktuell vor allem durch EXIST finanziert, dass ist so ein staatliches Programm. Dies ermöglicht es uns am Anfang erst mal die Idee zu konzeptionieren und viele Test zu machen. Dabei lernen wir was das bestmögliche Produkt ist. Zusätzlich haben wir selbst Geld in das Projekt gesteckt und sind gerade dabei eine erste Finanzierungsrunde abzuschließen.  

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