Startup des Tages: Holodeck VR

Die Industrie setzt große Hoffnungen in die VR-Technologie. Doch oft stehen die vielen Kabel und die geringe Bewegungsfreiheit dem endgültigen Durchbruch im Weg. Das Startup Holodeck VR hat Technologien entwickelt um die Virtuelle Realität gemeinsam und ganz ohne lästige Kabel genießen zu können. Geschäftsführer Jonathan Nowak gab uns auf der DLD einen ersten Einblick. In Koop mit Startup TV.

Posted by deutsche-startups.de on Mittwoch, 1. Februar 2017

Was ist Holodeck VR?

Holodeck VR erlaubt es, die fantasy von Star Trek letztendlich Realität werden zu lassen. Das heisst man kann in der Gruppe virtuelle Welten begehen.

Welche Problem löst ihr mit Holodeck VR?

Es gibt einige Probleme in VR, wenn man sich bestimmte Anwedungsfälle, ankuckt entweder man hat die Brille auf und man sitzt oder man hat die Brille auf und man steht, man kann sich 360 Grad bewegen, allerdings ist man Ortsgebunden, das ist ein Problem, auch das es kabelgebunden ist, am Rechner weil das ist noch zu nischig zu Geeky ist. Ein anderes grosses Problem ist Lonelieness, das heisst als Mark Zuckerberg auf die Stage in Mobile World Kongress gegangen ist hatten alle die Brille auf, alle waren in ihrer VR aber die hatten kein gemeinsames VR-Gefühl und dieser Soziale Aspekt ist sehr wichtig. Weil wir soziale Wesen und der Dritte Aspekt ist Letztendlich, dass man nicht interagieren kann, das heisst wir von Holodeck VR Kombinieren letztendlich diese Probleme und ermöglichen es vielen Nutzern, gleichzeitig auf dem Holodeck in Virtuellen Welten zu Interagieren.

Hier das komplette Interview mit Holodeck VR

Wie ist Euer Geschäftsmodell?

Wir sind zunächst rein B2B, das heisst wir fokussieren uns auf unsere Stärken, was das Tracking System ist, das heisst wir stellen keine Brillen her, sondern arbeiten  mit Verschiedenen Brillen Systemen. Wir haben einen kleinen Tracker den wir auf die Brille setzten und wir haben ein Outside/In Trackingsystem und das Kommerzialisieren wir mit Produktpartnern für bestimmte verticles. Das Erste verticle ist, Freizeitpark Segment da arbeiten wir mit dem Europapark Rust und VR Coaster zusammen.

Wie sieht der Markt und die Konkurrenz aus?

Ja genau, also der Markt dynamisch, es gibt viele Hardware Hersteller, die Brillen herausbringen und tatsächlich wollen da viele grosse Player ein Login schaffen, die Platform beherrschen und wie man auch bei Smartphones gesehen hat kommt der Content, hinkt der hinterher. So auch hier mit VR und wir haben gesagt, ganz klar, wir sind ein Enabler für diese VR Experiences. Wir wollen kein reiner Hardware Produzent sein und in unserem Fall müssen wir auch den ersten Content selber stellen. Weil es gibt nicht viele Developer die wissen das man auf so großen Flächen mit so vielen Usern entwickeln kann. Das heisst es reicht nicht die Existierenden Games auf Holodeck umzupolen. Wir müssen uns so zusagen die ersten Games selber schaffen um dann letztendlich der Game Community zu zeigen, okay es lohnt sich auch diese Platform zu entwickeln.

Wo steht ihr gerade und was sind die nächsten Meilensteine?

Also die Technologie, die wurde in den letzten 16 Jahren vom Fraunhofer IIS, das MP3 Institut, entwickelt und da wurden 250 Patente geschaffen,  auf die haben wir exklusiven zugriff für das Einsatzfeld VR und woran wir jetzt arbeiten, das sind ungefähr 20 Millionen Euro, die da eingeflossen sind, wir haben eine Millionen sozusagen Fördergelder bekommen um das jetzt als Spin-Off von Fraunhofer rauszucarven und es kommen auch Technische Kollegen, vom Fraunhofer, mit in diesen Startup. Ich bin auch dazugekommen, ich bin seit einem Jahr dabei und wir sind grade in der Phase in der wir sagen okay, wir haben die Technologie, wir haben jetzt die Product-Market-Fit mit dem ersten Segment Freizeitparks und jetzt holen wir und eine Finanzierungsrunde Mitte dieses Jahres für den vertrieb und die Skalierung innerhalb des ersten und zweiten Segment’s.

Wie sieht das Gründungsteam aus?

Also das Gründerteam, sind drei Gründer. Der Doktor Stephan Otto, als CTO und Technischer Experte, der ist schon seit 10 Jahren beim Fraunhofer IIS und hat da viel Industrie Forschungsprojekte auch geleitet und geführt. Seit 4 Jahren spezifisch mit der Anwendung, Holodeck, also VR Anwendungen des tracking system und hat da sozusagen das richtige Verständnis wie man die Technologie letztendlich auch zum Produkt macht, zum fertigen Produkt mit hoher Usability, Einfachheit so das die Kunden, in dem Fall Freizeitpark Betreiber auch ganz einfach das Produkt einsetzten können. Der Christian Daxer ist unser Chief-Engineer, es ist sozusagen auch sehr wichtig das wir hier auf die gängigen Entwicklungsplattformen wie Unity aufsetzten, wir haben da ein Plugin, wir fahren ein offenes System, das heisst wir laden eigentlich alle ein auf diese Platform zu entwickeln und ich bin als Business part dazugekommen, seit einem Jahr, und helfe eigentlich in allem aus was Vertrieb ist, Investor Relations und Business Development.

Wie ist Holodeck VR finanziert?

Ja genau gute Frage, also momentan wurde die ganze Technologie Entwicklung vom Fraunhofer IIS getragen, mit den erlösen von MP3 und da wurde eben viel IP geschaffen was auch ein gutes Fundament ist. Wir haben eine Exklusiv Lizenz für diese Patente für den Einsatzbereich Virtuell Reality. Es wurde auch schon Gelder Investiert, Fördergelder, in die Kommerzialisierung also in Produktisierung, Kundenkontakte, Demos und in der Phase befinden wir uns. Das Unternehmen ist jetzt auch Gegründet, das heisst wir holen uns eine Finanzierung Mitte dieses Jahres für die Skalierung und den Vertrieb, dem wir im Ersten Segment mit dem Vertriebspartner, dem Europa Park Rust und Vr Coaster zusammen machen aber im zweiten Segment, im Bereich Lasertag und Paintball Hallen-Betreiber sozusagen den Vertrieb selber machen wollen. Genau und die Finanzierungsrunde, wir haben schon erste Investoren Kontakte, auch grade hier auf der DLD 2017, sammeln können und auch sehr gutes Interesse gehabt. Wir werden eine Roadshow nach San Francisco und nach Asien machen. Weil in der tat der Asiatische Markt, sowohl Investoren-seitig also auch vom Lokalen Markt noch größer und Adaptiver ist also der Europäische.

Website des Startups

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