WAS IST LABFOLDER?

Ich bin der Simon von labfolder, wir machen Software für Forschungslabore, um die ganzen Arbeitsabläufe effizienter und effektiver zu machen.

WELCHES PROBLEM LÖST IHR MIT LABFOLDER?

Das Problem ist, dass in Forschungslaboren halt unglaubliche Mengen an komplexen Daten anfallen und es keine Art und Weise gibt, die wirklich geordnet auf eine Plattform zu bringen, damit man die bestmöglich Ausbeute aus diesen Daten bekommt. Das ist genau das, was wir lösen. Wir bringen Forschungsdaten auf unsere Plattform. Da können dann auch Teams zusammenarbeiten, um Forschungsprojekte weiter voranzutreiben. Was wir besser machen als andere, ist dass wir einfach zu benutzen sind. Eher eine Plattform haben, flexibel sind mit sehr vielen Schnittstellen an andere Software und auch Hardware, also Laborgeräte, anschließen können. Das macht uns besonders.

WIE IST DAS MONETARISIERUNGSMODELL VON LABFOLDER?

Mit Labfolder haben wir ein „Software as a Service“-Modell. Wir haben Kunden in sieben verschiedenen Ländern der Welt. Wir haben mehr als 12.000 aktive Nutzer und haben vor zwei Wochen gerade einen Deal mit der Max-Planck Gesellschaft geschlossen, dass sind 11.000 Forscher, die bei denen warten auf uns. Labfolder verdient Geld mit Service-Fees und hat auch schon viele zahlende Nutzer. . 

WO STEHT IHR GERADE UND WO WOLLT IHR HIN?

Der Status Quo ist gerade, dass wir ziemlich viele Kunden aus der akademischen Wissenschaft haben, das heißt aus Forschungsinstituten und Universitäten. Wir kommen jetzt zu dem Punkt, wo wir auch mehr Kunden aus der Industrie bekommen und da ist natürlich noch wichtiger, zum Beispiel auf die Erfüllung bestimmter Regularien zu achten oder dafür auch Hilfsmittel zu bieten. GLP-zertifizierte Labore an die Hand zu nehmen und eben auch Prozesse noch genauer abzubilden, wenn es um Automatisierung geht, Robotik im Labor. Das sind gerade so die Produktthemen, die uns umtreiben. Ansonsten marketing- und vertriebstechnisch gerade natürlich Internationalisierung. Research ist ein weltweites Thema, das Thema existiert auch weltweit.

Ich war jetzt gerade in den USA für ein paar Wochen um da den Markt etwas auszuloten und festgestellt, dass wir da auch schon relativ gut Fuß fassen könnten. Internationalisierung ist auf jeden Fall einer der nächsten Meilensteine.

WAS UNTERSCHEIDET EUCH VON DER KONKURRENZ?

Für unsere Kernanwendung haben wir einen Markt von zwei Milliarden Euro weltweit. Aber es gibt natürlich eine ganze Menge Segmente, die darüber hinaus gehen, wo es nicht nur um den Forschungsprozess geht, sondern um dass was wir so Laboperations nenne, das wäre zum Beispiel Order- oder Supplymanagement. Das bedeutet auch Maintenence von Maschinen, dann kommen wir locker auf den Markt von zehn Milliarden. Wir haben Wettbewerber, es gibt da ein paar alte Player, die schon ziemlich lange am Markt sind und sich unter den Top 30 Pharmaunternehmen rumtreiben. Das sind aber alles sehr komplexe und unhandliche Lösungen, dem wir mit Flexibilität und einfacher Benutzbarkeit begegnen.

WIE SIEHT DAS GRÜNDUNGSTEAM AUS?

Ich selber habe zum Beispiel auch einen Hintergrund als Biochemiker. Mein Mitgründer Florian hat auch einen Hintergrund in der Biophysik. Wir haben einen erfahrenen CSO und der Sales und Marketing organisiert, der auch Erfahrungen in der Pharmabranche hat. Top CTO, der sich schon mit Sachen in der Health Care auseinandergesetzt hat. Das ist ein super Management-Team um in dem Markt zu bestehen. Unser Team ist komplett international besetzt, was uns auch für dieses Thema Internationalisierung fit macht. Das sind im Moment 20 Leute. Macht schon Sinn mit uns zu arbeiten.

WIE IST LABFOLDER FINANZIERT?

Wir haben zwei Finanzierungsrunden schon hinter uns. Mehr als zwei Millionen Euro geraced. Strukturieren gerade eine Finanzierungsrunde für 2017.

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