WAS IST TELECLINIC?

Über Teleclinic können Patienten an sieben Tagen in der Woche vor 6 bis 23 Uhr Ärzte aller Fachrichtungen per Video oder Telefon erreichen.

WELCHES PROBLEM LÖST IHR MIT TELECLINIC?

Teleclinic steht sozusagen zwischen Google und dem echten Arztbesuch. Wenn ich krank bin, bin ich emotional verunsichert, weiß nicht genau was ich tun soll und möchte einerseits ganz schnell Hilfe, das bietet mir Google. Andererseits aber auch individuell und kompetent, das ist der echte Arztbesuch. Wir haben aber heute nichts, was so schnell ist wie Google aber so individuell und kompetent wie ein echter Arztbesuch. Das ist eben Teleclinic, über digitale Kanäle, machen wir den echten Arzt so einfach zugänglich, wie ein Suchergebnis auf Google.

WIE IST EUER GESCHÄFTSMODELL?

Wir haben Verträge mit Krankenversicherungen und die zahlen uns dafür, dass ihre Versicherten TeleClinic nutzen können.

WO STEHT IHR GERADE UND WO WOLLT IHR HIN?

Wir sind jetzt ungefähr seit eineinhalb Jahren dabei und sind im Mai 2016 mit der ersten großen Krankenversicherung, mit der Barmenia live gegangen. Daher können wir jetzt ganz gute Traktion vorweisen, sowohl Userseitig als auch Umsatzseitig. 

WIE SIEHT DER MARKT UND DIE KONKURRENZ AUS?

Ja, das ist eine spannende Frage, der Markt ist eigentlich extrem unterentwickelt. Deswegen ist die Hälfte meiner Arbeit tatsächlich Kommunikation mit Ärzten, Krankenversicherungen, mit Politikern die dann auch für die ganze Regulatorik verantwortlich sind. Der Markt ist extrem unterentwickelt, das liegt daran, dass der so stark reguliert ist, was es wahnsinnig schwer macht für Startups da reinzukommen. Das geht bei Datenschutz los, geht weiter über die ganze Thematik Abrechnungen, Berufsrecht, Versicherungen von denen Angst hat, weil sie so alt und reguliert sind. Von dem her gibt es noch ganz wenig in Deutschland, in anderen Ländern gibt es schon mehr, aber in Deutschland gibt’s nichts, das mit Teleclinic vergleichbar ist.

WIE SIEHT DAS GRÜNDUNGSTEAM AUS?

Ich habe ja schon davon gesprochen, dass der Markt sehr stark reguliert ist, das ist ein Thema, das vertrete ich sozusagen. Ich bin vom Hintergrund Juristin und habe dann noch Technologiemanagement studiert und kann deswegen diese Regulatorik so durchdringen, um dann halt auch zu sehen, wo kann man dann innovativ ein Businessmodell draus machen. Das zweite Thema ist das Thema Ärzte. Ärzte sind relativ konservativ, haben vielleicht auch Angst, dass wir ihnen was wegnehmen.

Ganz wichtig ist, dass wir die miteinbinden, deswegen Gründer Nummer Zwei ist der Prof. Dr. Reinhard Meier, der ist selber Arzt und kann die Ärzteschaft mit an Bord holen. Er ist dann auch für die Qualität verantwortlich. Und das dritte Thema habe ich auch schon angesprochen, das Thema Datenschutz. Deswegen ist der dritte Gründer ein Wirtschaftsinformatiker, der als Steckenpferd das Thema Datenschutz hat und wie kann man sozusagen den Spagat zwischen Datenschutz, aber trotzdem noch einem sehr userzentrierten Produkt schaffen.

WIE IST TELECLINIC FINANZIERT?

Initial sind wir vom Bundeswirtschaftsministerium, von diesem EXIST-Programm, finanziert und eigenen Geldern. Jetzt haben wir deutsche Business Angels mit drin. Das sind Leute wie Michael Brehm, der StudiVZ und SchülerVZ gegründet hat. Dann ist Stefan Wiskemann, der hat Ricardo in der Schweiz gegründet mit dabei. Sowie Urs Keller und die Steilars-Gründer sind auch bei uns drin. Also deutsche Business Angels eben. Jetzt bereiten wir uns auf die Series A vor. Dabei wollen wir einen strategischen Investor oder tatsächlich einen VC an Bord holen.

Website des Startups

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