Kann Datumate Planungs-Desaster wie beim Berliner Flughafen verhindern?

Großprojekte sollen günstiger und schneller abgewickelt werden. Das Unternehmen Datumate will dafür sorgen, dass dieser Satz keine Wunschvorstellung bleibt und Probleme schon früh in der Planungsphase erkannt werden.

Großprojekte wie Stuttgart 21 oder der BER sorgten in den vergangen Jahren immer wieder für Unmut und Protesten in der Bevölkerung. Diese Projekte verschlingen mehr Steuergelder als geplant und von einer baldigen Eröffnung träumt auch niemand mehr. Der CEO des israelischen Unternehmens Datumate Tal Meirzon vermutet, dass bei diesen Projekten schon früh Fehler passiert sind, die mit der Technologie seines Unternehmens vermieden hätten werden können.

Zumindest die Deutsche Bahn hat mittlerweile erkannt, dass sie ihre Strukturen ändern muss und setzt deshalb auf innovative Unternehmen von Startups. So war auch Datumate teil des Accelerator-Programms der Deutschen Bahn und erprobte in Pilotprojekten ihre Technologie im Großkonzern.

Datumate verwendet Drohnen, die automatisiert ein vorher definiertes Gebiet abfliegen und mit 100 Fotos zurückkommen. Aus diesen Aufnahmen werden, ebenfalls automatisiert, 2D-Karten und 3D-Modelle. Der Auftraggeber kann diese Daten für die Planung und Messungen verwenden. Das System spart nicht nur Kosten gegenüber dem herkömmlichen Vermessungsarbeiten, es ist durch seine Anbindung an die Cloud auch für alle Entscheidungsträger im Unternehmen einsehbar. Probleme können so leichter bereits in der Planungsphase identifiziert werden und nicht erst wenn die Hälfte des Vorhabens bereits gebaut ist.

This article is also available in: enEnglish (Englisch)

Home Startups Kann Datumate Planungs-Desaster wie beim Berliner Flughafen verhindern?

Follow Us

5,676FansLike
2,062FollowersFollow
1,345FollowersFollow
2,273SubscribersSubscribe

This article is also available in: enEnglish (Englisch)