Dem Wunschbaby auf die Sprünge helfen

Viele Frauen wünschen sich ein Kind, aber es klappt nicht. Oder sie möchten verhüten, ohne sich die Hormone der Anti-Baby-Pille anzutun. Das Schweizer Medizintechnik-Unternehmen Ava hat ein Sensor-Armband entwickelt, das den weiblichen Zyklus in Echtzeit analysiert.

In Deutschland wächst der Wunsch nach Kindern wieder – erstmals seit Jahren. 52 % der Kinderlosen unter fünfzig Jahren wollen „bestimmt“ Kinder, sagt eine Allensbach-Studie. Wenn Frauen sich ein Baby wünschen, hilft es, den eigenen Menstruationszyklus gut zu verstehen, um ihre fruchtbaren Tage erkennen zu können. Dabei hilft ihnen jetzt das erste Sensor-Armband von Ava, das die ersten Anzeichen für den Beginn der fruchtbaren Phase erkennt und anzeigt, wann sie zu Ende ist. Auf Grundlage neun physiologischer Parameter sammeln die Sensoren des Zyklus-Trackers mehr als drei Millionen Datenpunkte pro Nacht, die auf den Anstieg der für die Fruchtbarkeit relevanten Hormone reagieren. Zu diesen Paramentern gehören der Ruhepuls, die Hauttemperatur, die Herz- und die Atemfrequenz. Frauen brauchen das Ava-Armband nur nachts tragen und können die Ergebnisse am Morgen per App auf ihrem Handy sehen. Ava ist über die Webseite ab sofort in Europa erhältlich und kostet 249 Euro.

Das Medizintechnik-Unternehmen Ava aus San Francisco wurde 2014 von Branchengrößen auf dem Gebiet der Wearables, Frauengesundheit und Datenwissenschaft in der Schweiz gegründet. Anhand klinischer Studien sollen zukünftig die Algorithmen für den Einsatz bei der Schwangerschaftserkennung, Schwangerschaftsbegleitung und als nicht hormonelles Verhütungsmittel noch weiter verfeinert werden. In einer Seed- und Serie-A-Finanzierung hat Ava ein Investment in Höhe von 12,3 Millionen Dollar erhalten.

Wer mehr über Ava und ihr Produkt erfahren möchte, findet weitere Informationen auf ihrer Webseite oder auf Facebook.

 

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